Der Frieden in der Welt ist noch nicht überall erreicht

MGV Concordia Holtensen gedenkt dem "Tag der Einheit" mit Konzert und Lesung in der Holtenser Kirche

Holtensen (mi). Mit einer Feierstunde gedachte der Männergesangverein Concordia in der kleinen Kirche des Ortes an den Tag der friedlichen Wiedervereinigung Deutschlands. Unter dem Motto "Dona nobis pacem" (schenk uns Frieden) wies Pastor Klaus-Henning Dageförde darauf hin, dass der Frieden in der Welt wohl eine ewige Wunschvorstellung ist, doch die Hoffnung darauf nie aufgegeben werden sollte.

Begleitet von dem Organisten Dr. Colin Black schritten der MGV Concordia beim Canon zu drei Stimmen und dem berühmten "Dona Nobis Pacem" in die Kirche. Hans-Georg Beinsen, Jürgen Stomber, Joachim Schulze und Günter Esan sprachen jeweils eine Lesung.

Die 18 Sänger des MGV sangen Lieder von Schubert, Plenzat und Groll. Eindrucksvoll der Liedvortrag "Zogen einst fünf wilde Schwäne" mit dem Duett von Dirigentin Jutta Schwertfeger und Peter Engelke und dem einsetzenden MGV-Chor.

Von der Orgelempore erklangen Orgelmusik von Dr. Colin Black, Violinenklänge von Gisela Erdt und die klare Solo-Sopran-Stimme von Jutta Schwertfeger. Den Höhepunkt bildete der gemeinsame Gesang von Chor, Solisten und Kirchenbesucher beim bekannten Lied "Abendstille überall".

© Deister-Leine-Zeitung, 06.10.2006